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Anhand eines 3D-Bogens von LeSuh (Stanzbogen Nr. 680.117 oder Schneidebogen Nr. 8215.807) entsteht Schritt für Schritt eine 3D-Grußkarte.
Das 3D-Motiv besteht aus einem Basisbild und mehreren immer kleiner werdenden Bildausschnitten.
Vom Stanzbogen können die einzelnen Bildteile vorsichtig herausgebrochen werden. Beim Schneidebogen hingegen werden die einzelnen Bildteile mit einer Schere oder Bastelmesser ausgeschnitten.
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Manche Basisbilder – wie bei diesem Motiv – haben keine richtige Bildabgrenzung. Mit Hilfe einer vorgefertigten ovalen Schablone kann dem Bildmotiv eine schöne Bildabgrenzung gegeben werden.
Die ovale Schablone wird auf das Motiv gelegt und mit Bleistift die Kontur nachgezogen. Vom Bildmotiv überstehende Teile werden ausgespart und später mit ausgeschnitten.
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Nun wird das Basisbild an der gezeichneten Linie mit einer Schere oder einem Bastelmesser sauber ausgeschnitten. Sind Teile in einem Motiv auszuschneiden, werden diese zuerst ausgeschnitten, danach der äußere Bildrand.
Es ist zu beachten, dass es besser ist „etwas“ in das Motiv zu schneiden, als dass später weiße Ränder sichtbar sind.
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Nachdem alle Teile aus dem Stanzbogen herausgenommen bzw. alle Teile ausgeschnitten sind, werden diese von der Rückseite mit einem glatten Gegenstand (z.B. Scherengriff) in eine weiche Unterlage (z.B. Moosgummiplatte) mit leichten Druck etwa 5-10mm zum Motivrand nach außen gestrichen. Dadurch wölbt sich der Rand leicht nach oben.
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Auf die Rückseite der Bildteile werden nun Klebepads (Abstandhalter) geklebt. Auf große Teile werden höhere (2mm) und auf immer kleiner werdende Bildteile niedrigere (1,5mm oder 1mm) Pads geklebt. Somit wird das Motiv nicht zu hoch und kleinere Teile „knicken“ nicht um. Mehr Stabilität wird dadurch erreicht, die einzelnen 5x5mm großen Pads zu vierteln, um dadurch mehr Pads – mit weniger Abstand zueinander – verteilt aufkleben.
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Auf das Basismotiv wird zuerst das größte Bildteil aufgeklebt. Es ist darauf zu achten, dass man beim übereinander kleben der Teile senkrecht auf das Basismotiv blickt. Danach die immer kleiner werdenden Einzelteile aufkleben. Um kleine Motive besser platzieren zu können, ist ein Bastelmesser hilfreich.
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Das 3D-Motiv für die Grußkarte ist fertig. Der Kartenkarton bzw. die Karte wirkt am schönsten, wenn sie aus der Farbfamilie ist, die im Bildmotiv häufig oder überwiegend vorkommt. Um das 3D-Motiv hervorzuheben, ist ein passendes Hintergrundpapier (Nr. 412.653) zu verwenden.
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Ist der Kartenkarton in der Mitte geknickt, liegt so die ganze Bastelfläche oben. Aus dem Hintergrundpapier z.B. ein Rechteck ausschneiden und diagonal teilen, ergibt zwei gleich große Dreiecke, oder einen 5-6cm breiten und genau so langen Streifen wie die Karte ausschneiden. Alles wird mit doppelseitig klebenden Klebeband auf die Karte geklebt.
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Mit einem Schriftsticker (Nr. 467, 452) und einem Bordürensticker (Nr. 7033) wird die Karte weiter verziert. Zum Beschreiben der Karte ist ein farblich passendes helles Einlegeblatt hilfreich.
Nun ist die selbst gebastelte 3D-Grußkarte fertig!
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© Bilder von Karin Heinkele